Konzept

Deutsch-Französischer Campus

Entwurf

Steigende Schülerzahlen und begrenzende Raumkapazitäten: Seit 2011 setzt sich der Vorstand mit dem anhaltenden Wachstum der DS Shanghai Pudong (Gründung: 2007) auseinander – mit dem Ergebnis, dass eine neue Schule für 750 Schüler auf einem eigenen Grundstück notwendig ist. Elf Objekte untersuchte der Schulverein seit 2012, um einen geeigneten Standort zu finden. Ende des Schuljahres 2013/14 standen zwei realistische Optionen zur Verfügung, die auf Kosten-Nutzen-Faktoren geprüft wurden. Entschieden wurde aber nicht nur über den Standort, sondern auch darüber, wie eine neue Schulanlage betrieben werden soll – als Deutsche Schule oder gemeinsam mit der Französischen Schule wie am EuroCampus in Qingpu.

Der EuroCampus der Deutschen Schule Shanghai und des Lycée Français de Shanghai gilt als Erfolgsmodell. Als eine von fünf deutsch-französischen Auslandsschulen weltweit, teilen sich die beiden Schulen seit rund 20 Jahren einen Campus, zunächst in Hongqiao, seit 2005 im Qingpu-Distrikt.

Im Yangpu-Distrikt Shanghais soll ein weiterer gemeinsamer Campus entstehen. Geplant ist auf dem 85 mu (rund 56. 500m²) großen Grundstück für die deutsche und französische Schule teilweise eigenständige aber auch gemeinsame Gebäude für jeweils 700 bis 800 Schülerinnen und Schüler zu bauen.

Für die Zukunft der DS Shanghai bedeutet der Neubau, dass durch flexible Anbau- und Erweiterungsmöglichkeiten schnell und effizient auf die Entwicklung von Schülerzahlen reagiert werden kann. Zudem wird durch den Zusammenschluss mit dem Lycée Français de Shanghai von erheblichen Synergien, nicht nur in kultureller Hinsicht, sondern auch in finanzieller Art bei der Erstinvestition und im späteren Betrieb profitiert, wie die Erfahrungen der DS Shanghai EuroCampus in Qingpu zeigen.